Gesetze des Lebens

 
 
 

DIE SIEBEN KOSMISCHEN GESETZE / PRINZIPIEN
(HERMETISCHE GESETZE)


Sie sind uralt und gelten als Meisterschlüssel für alle Stufen des Lebens.

Die 7 hermetischen Prinzipien beschreiben die immer wirkenden Gesetzmässigkeiten von Bewusstsein, Kosmos und den nichtphysischen, jedoch ursächlichen Vorgängen des Universums. Sie können uns helfen, die Zusammenhänge in unserem Leben besser zu verstehen, im Einklang mit den universellen Gesetzen zu handeln, und dementsprechend ein Leben nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen zu erschaffen.

Thot, der ägyptische Gott der Weisheit = Hermes Trismegistos, "der dreimal große Hermes" der Griechen, hatte die Kosmischen Gesetzte einst auf Smaragd-Tafeln geschrieben, und so den Menschen überliefert. Diese Tafeln sind bis heute verschollen, die Gesetze jedoch überliefert.

Diese Gesetze gelten im gesamten Kosmos auf allen Ebenen des Seins. Sie sind ewig und unabänderlich.


Über allen Gesetzen stehen LIEBE und LICHT

Bedingungslose LIEBE = das Göttlich – Weibliche, die immerwährende, allgegenwärtige Gnade, das "Ja" zu allem, das unbedingte Annehmen, das alle Gesetze transzendiert und LICHT = das Göttlich - Männliche, das Struktur, Ordnung und Gesetzmässigkeit ist.

Beides bewirkt dieses wunderbare liebende Universum in dem jedes Geschöpf einen freien Willen haben darf und bedingungslos angenommen wird, so wie es ist.

Die 7 Prinzipien im Überblick:

1. Das Prinzip der Geistigkeit
2. Das Prinzip der Entsprechung
3. Das Prinzip der Schwingung
4. Das Prinzip der Polarität
5. Das Prinzip des Rhythmus
6. Das Prinzip der Ursache und Wirkung
7. Das Prinzip des Geschlechts


Die Prinzipien kurz erklärt:

1. Das Prinzip der Geistigkeit
«Alles ist Geist.»
Alles im Universum hat einen geistigen Ursprung. Alles beruht auf geistiger Energie und ist durch energetische, feinstoffliche Abläufe bedingt. Die für uns wahrnehmbaren Erscheinungsformen des nur scheinbar materiellen Lebens sind also lediglich Auswirkungen eines geistigen Ursprungs. Mit diesem Wissen sind wir in der Lage ganz bewusst anstatt nur unbewusst, geistig zu wirken, sowie unser Leben und das Materielle zu verändern. Das Prinzip gehört zu den Grundsteinen, ohne welchen die Meisterschaft des Lebens nicht möglich ist. Es gilt deshalb immer daran zu denken, dass unsere physische Realität nur der Spiegel unseres inneren geistigen Zustands ist. Demnach sind wir im physischen Leben stets dort, wo wir im Geiste sind.

2. Das Prinzip der Entsprechung
«Das Göttliche entspricht dem Menschlichen.»
Übereinstimmungen finden sich überall. Wie oben so unten. Im Grossen existiert das Kleine und andersherum. Wollen wir etwas in der Aussenwelt verändern, ist es demnach notwendig, uns selbst im Inneren zu verändern. Sind wir in Harmonie mit uns selbst, erleben wir also gleichermassen eine harmonische Aussenwelt. Unsere inneren Überzeugungen spiegeln sich im Aussen wider – gleichzeitig verstärken unsere Erfahrungen im Aussen wiederum unsere Überzeugungen im Inneren. Der Frieden im Innen bringt den Frieden im Aussen.

3. Das Prinzip der Schwingung
«Alles bewegt sich.»
Alles ist in Bewegung. Nichts steht still. Alles schwingt. Nichts ist so konstant wie die Veränderung. Alles ist stets verändernde Energie oder in anderen Worten: Bewusstsein. Demnach spielt es eine grosse Rolle, in welcher Schwingung wir uns befinden wenn es darum geht, unser Leben zu gestalten. Denn jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Emotion und jede Handlung beinhaltet eine ganz individuelle Schwingung, die unsere gesamten Lebensumstände formen. Daher ist es wichtig, zuerst das zu sein, das zu denken, das zu fühlen und das zu tun, was wir in unserem Leben haben wollen.

4. Das Prinzip der Polarität
«Gegensätze finden sich überall.»
Alles hat zwei Gegensätze, während die Gegensätze in ihrer Natur identisch sind. Alle Wahrheiten sind deshalb Halbwahrheiten. Zum Beispiel Hitze und Kälte – obwohl es Gegensätze sind, beschreiben sie einen Temperaturbereich, während sie sich nur in den Graden unterscheiden. An welchem Punkt beginnt Hitze und wo endet Kälte. Dasselbe Prinzip gilt auch bei hart und weich, scharf und stumpf, gross und klein, leise und laut, hoch und niedrig, schwarz und weiss, positiv und negativ. Auch bei mentalen Zuständen gilt das Prinzip der Polarität, so z.B. bei Liebe und Hass, gefallen und missfallen, krank und gesund, arm und reich, Gut und Böse. Auch sie beschreiben nur einen Grad auf einer Skala. Folglich sind auch eigene Wahrheiten, Meinungen und Sichtweisen immer ein Teil des Ganzen und niemals absolut – zumal sie stets das Gegenteil in sich beinhalten.

5. Das Prinzip des Rhythmus
«Alles fliesst – ein und aus.»
Alles fließt hin und her ­– weg von der Gewichtung eines Pols, hin zum anderen – und wieder zurück. Ein Kreislauf, den das Leben selbst in sich trägt. Wie beim Ein- und Ausatmen: am Ende des Zyklus beginnt es wieder von vorn. Dasselbe gilt für die Geburt und den Tod. Oder nach hoher körperlicher oder geistiger Anstrengung bedarf es einer Pause. So ist alles vergänglich. Demnach ist es völlig egal, in welcher Lebenssituation wir uns gerade befinden – ob Hoch oder Tief, wir können uns sicher sein, dass es nicht für immer genauso bleiben wird. Somit werden wir nach einer Zeit von Trost in schwierigen Zeiten ebenfalls wieder auf Wertschätzung in schönen Zeiten treffen. Werden wir uns dieses Prinzips bewusst, wird es leichter, wechselnde Situationen in unserem Leben zu akzeptieren. Zwar schwingt das rhythmische Pendel nach wie vor – jedoch sind wir nicht mehr durch unsere emotionale Reaktion daran gebunden. So kann es dann in jeder Lebenssituation gelingen, die damit verbundenen wertvollen Aspekte zu geniessen und den Kreislauf des Lebens in Frieden anzunehmen.

6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung
«Alles hat eine Ursache.»
Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung hat ihre Ursache. Dieses Prinzip entschlüsselt, dass sich nichts zufällig ereignet. Alles hat eine Ursache – auch wenn wir uns vielen Ursachen der sich ereignenden Auswirkungen in unserem Leben nicht bewusst sind. Dies bedeutet, dass alles, was wir in die Welt aussenden, irgendwo seine Wirkung entfaltet. Es zeigt uns ganz klar, dass wir Schöpfer unseres Lebens sind und demnach auch die volle Verantwortung dafür zu tragen haben. Es kann zudem dafür genutzt werden zu überlegen, welche Ursachen es braucht, um eine gewisse Wirkung in unserem Leben zu erfahren. Wünschen wir jemandem in Gedanken etwas Gutes, wird die damit verbundene Energie eines Tages auf uns zurücktreffen.

7. Das Prinzip des Geschlechts
«In allem steckt etwas Männliches und etwas Weibliches.»
Alles, was sich in diesem Universum befindet, vereint einen weiblichen und einen männlichen Anteil an sich. Die beiden Aspekte bilden hierbei jedoch eine Einheit und sind nicht als Gegensätze zu betrachten. Jedes männliche Wesen enthält auch die weiblichen Elemente – und umgekehrt. Als männliche Aspekte beim Menschen gelten unter anderem Logik, Kontrolle, Analyse und Verstand – während Intuition, Selbstentfaltung, Gefühl und Kreativität den weiblichen zugesprochen werden. Beide zusammen bilden das Geben und Nehmen des Lebens, die Einheit, ohne welche das Leben als solches nicht möglich wäre. Wer diese beiden Teile gleichermassen lebt, befindet sich im Gleichgewicht - in seiner inneren Mitte.


Die hermetischen Gesetze tragen zahlreiche Weisheiten in sich, welche uns dabei helfen, die Zusammenhänge des Lebens besser zu verstehen. Sie können uns helfen, ein Leben nach unseren Vorstellungen zu erschaffen, während wir im Einklang mit dem Universum und den immer wirkenden Naturgesetzen handeln.


Würden wir alle von den hermetischen Gesetzen in deren Vollkommenheit Gebrauch machen, dürften wir auf einem Planeten voller Liebe, Freude, Gesundheit und unbegrenzten Möglichkeiten leben.

Verbinden wir uns wieder in Liebe und Dankbarkeit.


Foto:
ANIRUDH on unsplash

 
 
Claudia Furrer