Mukula-Mudra

 
 
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ENERGIEGELADENE SCHNABELHAND


Als Mudra wird eine Geste, eine mystische Stellung der Hände, ein Siegel oder auch ein Symbol bezeichnet. Es gibt aber auch Augenstellungen, Körperhaltungen und Atemtechniken, die als Mudras bezeichnet werden. Mit Mudras können wir körperlich-seelisches Wohlbefinden fördern und gesundheitliche Probleme angehen. Es entsteht eine Kommunikation mit unserer Lebenskraft durch unsere Hände und aktiviert unsere Selbstheilung.

Das Mukula-Mudra hilft bei Schmerzen.

Dies kraftspendende und entspannende Mudra wird auf das Organ oder Körperteil gesetzt, das schmerzt, geschwächt oder verspannt ist. Es ist, als würde blockierte Energie wieder in Bewegung gesetzt und in das betreffende Organ oder gewünschte Körperteil gelenkt und neu aufgeladen.

Mudras zu halten ist ein Zeichen der inneren Einkehr. Suche dir einen ruhigen Ort dafür. Sitze in aufrechter symmetrischer Haltung, Schultern fallen locker nach hinten und unten, die Brust ist offen und frei. Die Atmung ist gleichmässig, langsam, fliessend und fein. Lege in jeder Hand, die vier langen Finger an den Daumen und setzte die Fingerspitzen an das Körperteil, das vermehrt Energie braucht. Beobachte den Atemfluss und spüre in die Hände. Verweile so, bis die Wirkung eintritt. Das Mudra kann nach Bedarf oder täglich mehrmals eingesetzt werden.

Es ist erstaunlich wie mit einer einfachen Handgeste das Wohlbefinden positiv beeinflusst werden kann. Man muss es ausprobieren und selbst erleben, um es zu glauben, dass es funktioniert.


Quelle:
Gertrud Hirschi, Mudras

 
 
Claudia Furrer